Blasentumor

Blasentumor

In der Laiensprache – also für Nichtmediziner – ist der Begriff Blasenkrebs ein Sammelbegriff für alle Tumore der Harnblase.

Auch hier unterscheidet man zwischen einem gutartigen und einem bösartigen Karzinom.
Unter Harnblasenkarzinom versteht man einen malignen also bösartigen, Tumor der die Wand der Harnblase befällt.

Männer, welche das 6. Lebensjahrzehnt überschritten haben, sind häufiger betroffen als Frauen.

Da die gutartigen Tumore ähnliche Symptome aufweisen wie die bösartigen Tumore, ist hier eine Differenzierung sehr schwierig.

Nach operativer Entfernung eines gutartigen Tumors sind die Patienten vollständig geheilt und bedürfen keiner weiterführenden Therapie.

Der bösartige Blasentumor wächst dagegen zerstörerisch und kann Tochtertumore an andere Organe bilden.

Der Blasentumor entsteht in der Harnblase bzw. im Blasenfundus. Der Blasenfundus ist der Bereich welcher an der Mündung der Harnröhre liegt.
Die Übergangsepithelzellen sind jene Zellen die zu 90 % einen Harnblasentumor bilden. Die Harnblase wird durch die Übergangsepithelzellen von innen ausgekleidet.

Personen aus der Textil-, Leder-, Farb- und der Gummi-Industrie sind besonders gefährdet da sie mit dem Urin erhöhte Konzentrationen an bestimmte Substanzen ausscheiden die sogenannten aromatischen Amine.

Bedingt durch die Ausscheidung dieser Stoffe, über viele Jahren hinweg, kann ein bösartiger Tumor entstehen, da die Blasenwand geständig gereizt wird.

Aber auch das Rauchen ist ein wesentlicher Risikofaktor.

Symptome:
Der Blasentumor beginnt schleichend ohne jegliche Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes.

Eines der Hauptsymptome ist z.B. Blut im Urin. Entsteht beim Wasserlassen ein rötlich gefärbter Urin so hat der Tumor bereits ein Gefäß beschädigt.
Aber auch bei einer einfachen Blasenentzündung kann oder eine Nierenentzündung kann Blut im Urin vorkommen aber dann nur in Zusammenhang mit erhöhten Entzündungszeichen wie z.B. Fieber verbunden mit oder ohne Schüttelfrost.
Des Weiteren darf aber nicht ausgegangen werden, dass beim Auftreten von Blut im Urin ein Verdacht auf Blasenkrebs besteht.
Um eine genauere Sicherheit zu bekommen sollte man unbedingt einen zuständigen Facharzt konsultieren.

Diagnostik
Wenn sich der Verdacht bestätigt, so wird zuerst der Unterbauch und anschließend der Urin des Patienten untersucht da eine mikroskopische Untersuchung des Urins Blutzellen und vielleicht sogar Tumorzellen zeigt.
Eine weitere Untersuchungsmethodik wäre eine Blasenspiegelung wo ein dünner Metallstab mit einer Kamera in die Blase vorgeschoben wird. Zum sicheren Ausschluss eines Blasentumors werden nun Gewebeproben entnommen. Diese Proben werden dann im Labor genauestens untersucht.
Des Weiteren kann man durch eine Ultraschalluntersuchung oder durch eine Computertomografie diese Verdachtsdiagnose sieht man ob der Krebs bereits Nachbarorgane befallen hat oder nicht.

Therapie
Befindet sich der Tumor noch im sogenannten Frühstadium, so kann man den Tumor mittels Operation entfernen. Diese Operation erfolgt meistens über die Harnröhre mit einem Endoskop.
Falls der Tumor grösser ist oder bereits in die Harnblase eingewachsen ist, so muss die gesamte Blase entfernt werden. Die Ersatzblase wird meist aus einem Stück Dünndarm gebildet. Die Harnableitung erfolgt dann über eine Öffnung die sich in der Bauchdecke befindet aus der dann der Urin in einem Beutel aufgefangen wird.
Eine weitere Therapieoption wäre eine Chemotherapie in Verbindung mit einer Strahlentherapie

Ein Gedanke zu „Blasentumor

  1. Hartmut Sättele

    In meiner Praxis wird ortsunabhängig die Therapie ausgetestet,die die
    die einzelnen Patientin zur Genesung braucht auf der Grundlag eder Bioplasmaforschung
    (bioplasma.de)

    Hartmut Sättele
    Heilprkatiker
    Kästobel 1
    D-87509 Immenstadt
    h-sattele@t-online.de

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