Blasenkrebs

Der Blasenkrebs

Unter Blasenkrebs versteht man bösartige Tumore oder Geschwülste, die von der Harnblase aus gehen. Der Blasenkrebs wird auch Blasenkarzinom genannt. Auch bei dieser Krebserkrankung gibt es Ursachen, soweit bei allen anderen. Bei dieser Art des Krebses liegen die Ursachen oft in chronischen Entzündungen, im Tabakkonsum, an einer Strahlentherapie oder an der Einnahme von chemischen Substanzen. Auch abwehrunterdrückende Medikamente können zum Blasenkrebs führen.Heilungsaussichten sind bei dieser Art recht gut, wenn der Krebs frühzeitig entdeckt wird.
Der Blasenkrebs ist die fünfthäufigste Krebserkrankung beim Menschen. Männer erkranken viel häufiger an Blasenkrebs als Frauen. Ihr Risiko ist fünfmal höher. Somit ist der Blasenkrebs die vierthäufigste Krebserkrankung beim Mann. Allein in Deutschland treten jährlich 16.000 neue Fälle auf. Meistens tritt die Krankheit im Alter von 65- 70 Jahren auf. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Patienten jünger sind.
Wie bereits erwähnt sind die Ursachen vielfältig. Einer der höchsten Risikofaktoren ist die Einnahme chemischer Substanzen, darunter fallen aromatische Amine. In einigen Berufsfeldern ist der Kontakt mit solchen Aminen häufig. Tabakrauch ist hingegen ein sehr kleines Risiko, das ist aber meistens nicht bekannt. Chronische Entzündungen hingegen erhöhen das Risiko an Krebs zu erkranken wieder, dazu zählen vor allem jahrelange Blasensteinerkrankungen oder Blasenentzündungen. Auch künstliches Süßungsmittel erhöhen die Risiken, an Blasenkrebs zu erkranken. Das haben vor allem Tierversuche gezeigt.
Bei Blasenkrebs gibt es typische Symptome. Eines davon ist, das Blut im Urin. Hierbei müssen keine Schmerzen auftreten. In ganz seltenen Fällen losen Tumore Schmerzen aus. Meist tritt erst ein Schmerz auf, wenn durch Blut die Harnröhre verstopft wird. Den Symptomen wird häufig durch eine Laboruntersuchung des Urins nachgegangen und anschließend wird mit einem Ultraschall alles untersucht. Sollte das nicht weiterhelfen, wird ein Urogramm angefertigt. Die endgültige Bestimmung des Tumors zeigt eine feingewebliche Untersuchung.
Eine Behandlung erfolgt durch unterschiedliche Behandlungsmittel. Hier spielt das Stadium des Tumors eine Rolle. Eine Therapiemethode sieht so aus, dass man durch ein Medikament attenuierte Tuberkuloseerreger in die Harnwege bringt. Diese lösen eine Entzündung aus, die wiederum dem Tumor zerstört. Sollte es jedoch ein Tumor sein, der nicht auf diese Behandlung anspricht, wird die Blase entfernt.
Sollten die Harnröhren ebenfalls schon angegriffen worden sein, werden auch diese entfernt.Sollte der Tumor nur oberflächlich sein, wird er einfach durch eine Operation weggeschnitten. Nach der Entfernung der Blase kann ein Mensch trotzdem weiterleben, hier gibt es verschiedene Möglichkeiten die Blase zu ersetzten.

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